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Sal
Beim Landeanflug auf die Insel Sal glaubt man, auf einer goldgelben Sandperle inmitten des türkisblauen Meeres zu landen. Denn auf Sal gibt es vor allem eines: Sand. Wüsten, Trockentäler. Aber auch kleine Oasen, Salinen und stille Vulkane prägen das Bild des Eilands. Lange Zeit war die Insel Zentrum des Salzabbaus, deshalb auch der Name „Sal“ (Salz), der aber mittlerweile fast nur noch für den Eigenbedarf und touristisch genutzt wird.
Der starke Passatwind, der von November bis Juni weht, macht die Insel zum Eldorado für Surfer. Durch den Internationalen Flughafen auf Sal und aufstrebende Tourismusprojekte, die ebenfalls Arbeitsplätze geschaffen haben, hat Sal mittlerweile eine Bevölkerungszahl von 20.000 Menschen erreicht. Davon sind nur 10% älter als 40 Jahre.
Die höchste Erhebung der Insel ist der Monte Grande mit nur 405 Metern Höhe. Insgesamt ist die Insel sehr flach, deshalb haben Wolken kaum eine Chance über ihr zu verweilen und es regnet so gut wie nie – also: Sonne, Sonne, Sonne… und kilometerlange Sandstrände
Tauchen auf Sal
Sal ein einmaliges Taucherlebnis! Die vielfältige Unterwasserwelt mit einer ganzen Reihe ausgezeichneter Tauchspots bieten den idealen Rahmen für einen unvergesslichen Tauchurlaub.
Die teilweise recht anspruchsvollen Tauchplätze rund um die Insel bieten einen außergewöhnlichen Fischreichtum, eine kontrastreiche Unterwasserlandschaft aus dunklem Basaltgestein, hellen Sandböden, Höhlen und schön bewachsenen Überhängen. Große Fischschwärme, Stachelrochen und, vor allem in den Sommermonaten, Schildkröten sind während Tauchgängen zu sehen. Die über 25 Tauchplätze von Sal werden überwiegend per Zodiak angefahren und sind zum Teil recht strömungsintensiv mit gelegentlicher Dünung bis in größere Tiefen. Lohn der taucherischen Mühen sind ganz besondere Eindrücke zwischen tropischer Farbenpracht und rauem atlantischen Blauwasser.
Tauchplätze
Wracktauchen
Das bekannteste Wrack ist die Boris, ein 2006 versenkter russischer Frachter, der nun von Zackenbarschen und Rochen bewohnt wird.
Ein weiteres, oft betauchtes Wrack liegt in der Nähe von Santa Maria.
Höhlen & Grotten
Das „Blue Eye“ in Buracona ist berühmt für seine faszinierenden Lichtspiele in einer Höhle (23m Tiefe).
Trés Grutas bietet drei nahe beieinander liegende Grotten mit gelben Krustenanemonen.
Riffe & Fischreichtum
“Wish You Were Here” (WYWH) ist ein schönes Riff in 6-12m Tiefe. Insgesamt sind die Tauchgebiete geprägt von Basaltsteinformationen,
Sandböden, Überhängen und Begegnungen mit Schildkröten, Ammenhaien, Mantas und Muränen.
Tauchbedingungen
Viele Tauchplätze sind aufgrund von Strömungen eher für Taucher mit Erfahrung geeignet, aber es gibt auch Anfängerspots wie bei Santa
Maria.
Gut zu wissen
Anreise
Ab einigen deutschen Flughäfen gibt es Direktflüge auf die Kapverden! Die Flugzeit beträgt nur knappe 6 Stunden.
Die portugiesische Fluglinie TAP verbindet mehrere Städte Europas (unter anderem Frankfurt und London) über Lissabon mit Sal, Santiago, oder Sao Vicente wo es seit Ende 2009 auch einen internationalen Flughafen gibt. Die Flüge gehen täglich, sodass man im Notfall auch mal schnell wieder nach Hause jetten kann.
Mit der TACV (Cabo Verde Airlines) gibt es 1x wöchentlich (dienstags) einen Direktflug von Gran Canaria nach Santiago (Praia) und 3x wöchentlich (Samstag, Sonntag, Montag) von Lissabon nach Sal sowie 2x wöchentlich (Montag und Mittwoch) von Lissabon nach Santiago (Praia).
Klima
Es herrscht ganzjährig trockenes Klima, im Sommer heiß und im Winter tagsüber warm mit kalten Nächten. Regenzeit ist von Juli bis September, aber mit sehr unterschiedlichen Niederschlagsmengen, meist kurz und heftig, ansonsten kaum Niederschläge. Die Wassertemperaturen liegen im Sommer bei ca. 26 Grad und gehen im Winter bis 18 Grad runter. Generell ist in den Sommermonaten (Mai bis September/ Oktober) mit weniger Wind als in den Wintermonaten zu rechnen. Das Klima ermöglicht einen ganzjährigen Tauchbetrieb.
